Das bittere Ende der Parkplatzodyssee

"Was lange währt wird endlich gut." - Dieses Zitat würde ich nur zu gerne auch endlich für meine Suche nach einem brauchbaren Parkplatz in Wohnortnähe gebrauchen. Leider hat mir jetzt auch der letzte Vermieter einen Strich durch die Rechnung gemacht...

Mein Vermieter hat gar nicht erst dafür gesorgt, dass eigene Parkplätze zur Verfügung stehen. Somit stehen alle Mieter unseres Wohnblocks (genau wie die der Blöcke gegenüber) alle ohne jeglichen Parkplatz da. Der Vermieter auf der einen Seite antwortete nur mit einem "Wir haben keine freien Parkplätze und wenn wir welche hätten, würden wir sie Ihnen nicht vermieten!".

Danach fragte ich bei der Stadt an, wie es denn aussieht ob die Stadt Anwohnerparkplätze zur Verfügung stellen würde. Von dort kam die Antwort, dass dieses generell in der ganzen Stadt nicht gemacht würde. Schade auch aber ich solle mich doch einfach mal an die Vermieter der umliegenden Wohnblöcke wenden.

Heute dann kam auch vom zweiten Verwalter von anliegenden Wohnblöcken die Antwort, dass alle Parkplätze, die sie in der Verwaltung haben schon vermietet seien. Es könnte zwar sein, dass es dort noch freie Parkplätze gäbe aber die würden dann vom Gebäudeeigentümer selber vermietet.

Also alles in Allem zusammengefasst: Es gibt in akzeptabler Reichweite 17 Parkplätze für 4 Gebäude á 6 Parteien und auf der anderen Straßenseite noch einmal 3 Blöcke mit mindestens 6 Parteien. Selbst bei nur einem Auto pro Familie stellt man schon fest: Das passt auf keinen Fall. (Allerdings passt die Annahme, dass jede Familie nur ein Auto hätte auch nicht. Da sind einige mit mehreren Fahrzeugen.)

Bleibt also nichts weiter übrig als weiterhin Parkplatzroulette zu spielen und nach Möglichkeit nicht wieder loszufahren wenn man den Parkplatz einmal mit Beschlag belegt hat weil man sonst definitiv keinen mehr bekommt...