Das Internet der Zukunft

Eine glücklicherweise noch fiktive Variante dieser Zukunft zeigt uns heute Alper Iseri in seinem "Basic Sunday" im Basic Thinking Blog auf:
Du Papa, darf ich dich mal was fragen? Im Geschichtsunterricht haben wir heute das Thema Freiheit durchgenommen. Dabei ging es auch um das Jahr 2009, als der Staat anfing, die Freiheit aller Menschen auch im Internet zu schützen. Weißt du was darüber? Ich lächelte und streckte meinen Arm aus. Komm mal her, sagte ich. Das ist eine Sache, über die heute nicht mehr so häufig geredet wird. Und man soll auch nicht darüber reden. [...]

(Quelle: Basic Thinking Blog)

Ich finde diese Zukunftsvision spiegelt sehr gut die Gedanken vieler wieder, nachdem am Freitag die ersten Vereinbarungen zur Internetzensur abgeschlossen wurden.

Momentan zähle ich mich auch noch zu der von Alper angesprochenen Gruppe, die es nicht so sehr kümmert, da wir ja die Seiten mit Kinderpornografie nicht brauchen, allerdings sehe ich auch eine Tendenz zu einer weiteren Zensur des Internets.

Wer kontrolliert eigentlich was da gesperrt wird? Woher weiß man, dass dabei nicht auch Internetseiten mit gesperrt werden, die politischen Inhalt verbreiten, der in der Regierung nicht auf Gegenliebe stößt? (Wobei ich jetzt nicht von rechtsradikalem Inhalt sondern von ganz legalen Meinungen spreche.)

Im Endeffekt fehlt mir persönlich dabei eine Kontrolle der Sperren wie auch Paul in seinem Kommentar zu Alpers Artikel schon schreibt:

[...] Das Internet ist so etwas wunderschönes. Er darf nicht zensiert werden. Aber was können wir schon machen? Letztendlich bestimmen die Politiker über unsere Köpfe hinweg.

(Quelle: Basic Thinking Blog)

Ich kann jedem nur Empfehlen: Lest euch den Artikel einfach mal durch.