Das Mysterium Büchersendungen

Real life

Da ich seit gestern einige Bücher bei Amazon verkaufe und damit auch schon einen Teilerfolg erzielt habe, habe ich mir mal die Versandrichtlinien der Post für Büchersendungen vorgenommen. Absolut nicht schön das! Also es fängt erst einmal mit dem Katalog an Auflagen an, was alles verschickt werden darf. Gut das die Bücher, die ich verkaufe von einem normalen Verlag gedruckt und vertrieben werden. Damit muss ich mir schonmal keine Sorgen machen, dass die Bücher zu einem "Geschäftlichem Zweck" dienen. Das wären z.B. Kataloge und die fallen - selbst wenn es Bücher sind - nicht und die Büchersendungen...

Der nächste Punkt über den man dann nachdenken muss ist, dass eine Büchersendung "offen" verschickt werden muss, da sie nicht unter das Briefgeheimnis fällt und somit von der Post geöffnet werden darf. Meine Lieblingsversandmethode - das Paket - fällt somit aus. Jetzt gibt es aber zur Verpackung von der Post keine wirklichen Richtlinien, so dass man sich da plötzlich ziemlich alleine auf weiter Fläche fühlt. Im Internet findet man dann die verschiedensten Verpackungsmöglichkeiten. Eine wäre das Buch einfach in einen Polsterumschlag stecken, oben nur mit Musterbeutelklammern zu verschließen und ab damit. Mir ein wenig riskant, da ich inzwischen schon so einige Sendungen gesehen habe, die die Post transportiert, die völlig zerstört ankamen. Also wird das Buch danach keine heile Ecke mehr haben und ansonsten wahrscheinlich rund gebogen sein.

Die Methode, für die ich mich jetzt entschieden habe kommt von einem professionellen Versender für Bücher. Er rät dazu einfach eine einwellige Pappe zuzuschneiden, so dass sie um das Buch mit einer Überlappung herum passt und an den Enden ein Stück übersteht. Diese überstehenden Enden werden dann zusammengedrückt und mit den Musterbeutelklammern zusammengehalten. So kann das Buch nicht aus der Verpackung fallen, auch Schläge gegen die Ecken der Verpackung beschädigen nur den Karton außen und nicht das Buch. Einziger Nachteil: Man muss ein wenig geschickt mit dem Messer sein um sich beim Zuschneiden der Pappe nicht gleich die Finger abzusäbeln.