Kapselbrot das Koernige fertig gebacken

Neulich hatte mir Ricarda bei meiner Suche nach einem Ersatz für meine Nahrung im Büro (sehr viele Kohlenhydrate und daher schlecht fürs Abnehmen) das Kapselbrot von Konzelmanns empfohlen. Sie selber hat das Brot bei sich im Blog ja auch schon getestet, trotzdem möchte ich es mir nicht nehmen lassen selber ein paar Worte dazu zu schreiben.

Bestellt habe ich das Brot zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt, da es immer Mittwochs versandt wird und nur einmal in der Woche Backtag ist. (Ich nehme mal an es gibt für Low-Carb-Brot nicht genügend Abnehmer um davon öfter auf Vorrat zu backen.) Aber wenn man das beachtet ist die Lieferung relativ schnell da.

Gekennzeichnet war das Paket mit einem "Vorsicht Glas" Aufkleber, damit die lieben Damen und Herren der Post es auch heile an das Ziel bringen (was ja zum Teil ohne solche Kennzeichnung ein Wunder ist…). Von der Verpackung her gibt es nichts zu meckern. Das Brot steckte in einer Tüte, wie man sie auch von diversen anderen Bäckern kennt und war (zusätzlich zu dem Dosenbrot, was ich mir noch bestellt habe) mit Papier gepolstert.

Schon beim Auspacken roch das Paket sehr lecker nach Brot und der Test heute morgen zum Frühstück bestätigte das dann auch. Wie auf den Bildern zu sehen ist, habe ich mir 3 Scheiben mit einer dünnen Schicht Magarine, einer Scheibe Putenaufschnitt, Blattsalat und einer Scheibe Käse gemacht.

Nach meinen bisherigen Erfahrungen mit Brot (dem Normalen vom Bäcker) hätte die Menge eigentlich eher nicht reichen dürfen und ich hatte Bedenken, wie lange denn eigentlich so ein Brot reichen soll. Allerdings kann ich Ricardas Worte nur bestätigen: Das Brot ist deutlich sättigender als normales Brot. Kurzum: Ich habe meine 3 Scheiben nicht in einer Mahlzeit gegessen, weil es nach 2 Scheiben schon reichte.

Vom Geschmack her unterscheidet es sich zwar meiner Meinung nach deutlich von anderem Brot (vor allem wenn man wie ich früher fast nur helles Brot gegessen hat), lässt sich aber gut essen. Nebenbei bemerkt unterscheidet sich das Brot von der Konsistenz her von anderem Brot (ich merke es beim Schreiben des Artikels in den Kaumuskeln).

Was kostet der Spaß denn nun? Relativ einfach: 4,99€ pro Brot bzw. 9,98€ pro Kilo. Das ist definitiv nicht wenig, wenn man darüber nachdenkt, dass man sonst für 2€ ein halbes Brot mit etwa 500g bekommt. Allerdings einerseits sättigt dieses Brot besser, andererseits ist es gesünder (hochwertige Zutaten, wenig Kohlenhydrate) und man gibt das Geld für die eigene Gesundheit aus.

Ich kann jeden verstehen, der sich sagt, das sei ihm seine Gesundheit nicht Wert und er würde lieber weiter die 5€ am Tag für Zigaretten ausgeben aber ich für meinen Teil werde gleich für den nächsten Backtag am Mittwoch 2 weitere Brote für die nächste Woche reservieren.

Nachtrag: Ich habe das Brot übrigens auch nicht gestellt bekommen und bekomme auch für diesen Post nichts. Den Test schreibe ich nur, weil ich von dem Produkt überzeugt bin und nicht weil ich dafür in irgend einer Form bezahlt werde.