Kino: Skyline

Nach einer durchzechten Partynacht wird eine Gruppe von Freunden mitten in der Nacht von einem unheimlichen blauen Licht geweckt. Nicht nur in L.A., sondern auch in anderen Großstädten weltweit, werden Menschen wie Motten von diesem Licht angezogen, nur um sich kurz darauf scheinbar in Luft aufzulösen. Jarrod (Eric Balfour), seine Freundin Elaine (Scottie Thompson) und deren Clique entdecken schnell das Geheimnis des furchterregenden Lichts: Eine gigantische extraterrestrische Streitmacht droht, in rasantem Tempo die gesamte menschliche Bevölkerung vom Erdboden zu saugen. Während sich die Welt immer schneller auflöst, beginnen ein Wettlauf gegen die Zeit und ein Kampf gegen das Ende der Menschheit.

Gestern war ich im neuen Film "Skyline", der gerade seine Premiere hatte. In dem Film dreht es sich darum dass (laut Filmplakat) die NASA eine Nachricht ins All gesendet hat und jetzt die Antwort darauf folgt. Diese Grundlegende Information sollte man sich schon aus den Filmplakaten geholt haben, da sie im Film selber nie klar wird. Der Film selber beginnt wie eine Kurzgeschichte mitten in der Handlung, blendet dann aber - ohne das wirklich zu erwähnen - zurück in die Vergangenheit. Im Kino wurden als die Szenen des Anfangs das zweite Mal innerhalb kurzer Zeit gezeigt wurden schon Stimmen laut, dass man das ja schon kenne und es doch lieber weiter gehen soll. 

Der Film selber zeigt, wie eine Armada von Aliens die Welt überrennt. Dazu tauchen mitten in der Nacht überall blaue Lichter auf, die alle Menschen beim Hineinblicken unter ihre Kontrolle bringen und in das Licht ziehen. Im Endeffekt werden sie einfach nur von den Maschinen aufgesammelt und entweder direkt verwertet oder von den "Mutterschiffen" aufgesogen und gelagert. Später im Film wird gezeigt, dass den Menschen die Gehirne entfernt und von den Maschinen zur Steuerung ihrer Kreaturen und Schiffe benutzt werden bis sie aufgebraucht sind.

Die schwangere Hauptdarstellerin, die genau wie alle anderen, die nicht bei Abwehrversuchen sterben, von den Mutterschiffen gefangen wird, wird hingegen verschont. Warum erfährt man nicht, da der Film genau in dem Moment damit endet, dass sich das Gehirn des Hauptdarstellers in einem Monster dazu entschließt nicht den anderen Kreaturen zu folgen sondern sich aufzulehnen und sie zu beschützen.

Damit endet der Film meiner Meinung nach wie er begonnen hat: Abrupt mitten in der Handlung, wobei man sich recht offensichtlich die Möglichkeit vorbehält einen zweiten Teil anzuknüpfen. Allerdings sehe zumindest ich keine Chance für den zweiten Teil. Die Menschheit ist größtenteils Tot, alle Hauptdarsteller sind Tot oder gefangen in der Gewalt der Aliens, keiner von ihnen ist ein guter Einzelkämpfer um zumindest noch einen Kampf von innen gegen die Aliens als Actionfilm zu drehen und die größten Waffen der Menschheit (Nukleare Raketen) wurden schon in diesem Film eingesetzt und haben sich als Nutzlos erwiesen.

Meine Empfehlung für den Film: Spart euch die Kinotickets. Man kann den Film gut als Abendunterhaltung auf DVD laufen lassen wenn man Filme mag, in denen die Menschheit von Aliens nieder gemetztelt wird. Allerdings die Kinokarte rechtfertigt der Film meiner Meinung nach definitiv nicht.

(Bildmaterial und Kurzzusammenfassung des Films: Central Film Verleih / Pressestelle)