New design and site merges

Yesterday I “finished” my work bringing my blog to a new and shiny design. This time it ought to be a responsive template with bright colors, a more complete design which doesn’t look like some 3rd-grader put it together in about two hours and all together it should fit my contact page and also the blog.

Sure we all know the term “finished” when it’s about web designs and probably it will never get finished but for now it’s a huge improvement in contrast to the old design. Now you also can find some of my projects, previously listed on a Trello board, and a new way shorter “about me” text on the contact page.

The “new” blog itself still contains all my posts starting 2008 until now (919 posts) so many of them will not really fit the new design as they were created for several previous designs. For example this is the first post containing a teaser image which is really responsive and does not force mobile devices to add horizontal scroll bars. (For the posts on the first index page I’ve modified the posts also to be responsive but I will not do this for all those over 900 posts.)

Old blog design

The old blog will get migrated to the new version soon by redirecting the visitors towards this new version and then cease to exist. So if you linked the old version in your sidebar or something else please change that link to point to https://ahlers.me/ in the future. (Though you don’t need to go through all your posts to check whether you linked me in one of your articles, the redirects will remain in place for a long time…)

What’s your opinion on the new design? Do you like it? Please leave me a comment below…

Sorry for the spam…

Today is the day I maybe made one of the biggest mistakes of my online life. Until now I’ve managed not to send any mass-mails or spam using my email address. Multiple years, multiple email accounts and never such a disaster before.

But what happened? I got a bunch of mails over a longer time because someone (I don’t know who) opened an account using my email address at a service I’m not going to name in this blog post but those of you I’m apologizing to know what I’m talking about. To finally get rid of those mails I decided to log into that account and delete it.

Yeah, like I said in the initial paragraph: It was the biggest mistake I made while using the internet. Somehow (until now I don’t know how because I did definitely not trigger such an action) that service started a mass mailing to all contacts in my address book. Before I got the first responses to that mail (they were so “nice” to put my email address into the senders field) I noticed that spam wave because in my address book there are some mail addresses for testing purposes which were never published to the public.

Said this: Please do not accept the “invitation” from my address to join that “social discovery network”. Please treat this email as spam and throw it where it belongs: The trash bin.

Despite the fact I’ve broken my own rule not to click any link in a spam-mail I hope this does not cause a larger spam wave due to anyone subscribing to that service. Luckily the mail was sent in german language so all non-german speaking contacts in my address book will not even understand that mail and hopefully put it into trash as “foreign language spam”…

Update: Looks like I’m not the only one who has fallen for this… Despite I didn’t want to name the company sending out that mails here is an article about the same problem but from about two years ago: A Year Of Spam: The Twoo Experience (And after searching for more results there seems to be a huge list of people having the same problem…)

Update 2: Today I reviewed the list of Apps connected to my Google account and indeed found an app I apparently authorized some day to access my address book. Despite I’m a hundred percent sure I never gave that service any permissions to my Google account there are reports they took over several other apps, one of them an app I authorized a long time ago. Looks like they also used the already authorized apps of the services they took over to gain access to the address book.

Kleine Tools erleichtern den Alltag

Terminal

Wer mich kennt, der weiss, dass ich mich beruflich und auch privat mit der Optimierung von Arbeitsprozessen beschaeftige und keine “Monkey-Tasks” mag. Wem ein Monkey-Task nichts sagt: Ein Monkey-Task ist eine Taetigkeit, die von Hand ausgefuehrt wird. Und zwar immer und immer wieder exakt das gleiche. In der Regel so anspruchsvoll, dass ein halbwegs trainierter Affe diesen Task auch machen koennte. Allerdings ist es ja wieder aufwaendig den Affen zu trainieren und ueberhaupt so mit Tierschutz und so…

Genau deswegen ueberlaesst man die Monkey-Tasks am Besten gleich dem Computer und dafuer moechte ich hier mal drei meiner Tools vorstellen, die in der letzten Zeit entstanden sind. Alle Projekte finden sich natuerlich auch in meinem Github-Profil und sind unter einer Apache 2.0 Lizenz veroeffentlicht, was euch ermoeglicht sie auch im kommerziellen ohne Probleme nutzen zu koennen.

awsenv

Der erste Prozess, der mir auf den Geist ging, war das Einloggen an der AWS Web-Konsole. Ich habe aktuell Zugriffsrechte auf 5 verschiedene AWS-Accounts, die natuerlich alle ihre eigenen Credentials haben und zum Teil noch unterschiedlich zu bedienen sind. Jedes Mal also raus suchen welche Credentials nun fuer den Account anzuwenden sind und wie der Account heisst. Kann man mal machen aber auf Dauer geht das ziemlich auf den Senkel.

Nun erwaehnte ich ja schon, dass ich mir solche Aufgaben gerne vom Hals schaffe und somit entstand awsenv. awsenv ist ein kleines Tool, welches aus dem Terminal bedient wird und sich die ganzen Credentials merken kann. Natuerlich alles mit AES256 (aktuelle Verschluesselungsstufe fuer “geheime Dokumente” des DoD) verschluesselt, damit die Daten nicht offen irgendwo auf dem Rechner herum liegen.

license

Wenn man wie ich viele kleine Projekte betreibt und auch immer wieder neue Projekte anfaengt, kommt man schnell dazu, dass diesen Projekten immer wieder Lizenzen zugewiesen werden sollten. Hier ging mir auf den Keks, dass ich immer wieder die Lizenztexte im Netz suchte bzw. mich erinnern musste in welchen Projekten ich die Lizenz schon einmal verwendet habe, um die jeweilige Lizenzdatei zu kopieren. So war ein wenig Zeit und ein paar Zeilen Quellcode spaeter license entstanden.

license automatisiert das hinzufuegen dieser Lizenzdateien und uebernimmt dabei auch gleich noch das laestige Ausfuellen der Felder wie dem aktuellen Jahr und dem Author der Software. Die Daten dafuer kommen aus der git-Konfiguration des aktuellen users. Natuerlich muss man ein wenig dran editieren, wenn man die Datei fuer eine Organisation braucht aber nunja. Es ist halt doch nicht alles komplett automatisierbar.

github-masswatch

Das einzige Tool aus dieser Reihe, welches nicht in Go geschrieben ist, dient dazu auf Github fuer Ordnung zu sorgen, wenn es darum geht welche Repositories “watched” werden. Standardmaessig hat Github die Funktion, dass alle neu erstellten Repositories “watched” sind. Wenn man wie ich in diversen Organzisationen ist und dort immer wieder Repositories erstellt werden, mit denen man im Zweifel gar nichts zu tun hat, dann schaltet man dieses automatische watching relativ schnell ab. (Oder lebt damit sie manuell weg zu klicken… Hallo Monkey-Task!)

Nachdem man diese Funktion aber deaktiviert hat, wird kein neues Repository mehr automatisch “watched” und auch die selbst angelegten sind da keine Ausnahme. Also fuehrt das schnell dazu, dass man keine Notifications mehr bekommen wenn jemand ein Issue in einem der eigenen Projekte auf macht. Jetzt geht das Spiel anders herum los: Man klickt sich durch die Liste und sucht danach, wo man doch wieder watchen sollte…

github-masswatch kann diese Arbeit abnehmen, solange man in der Lage ist die Repositories, die man abonnieren moechte in einer RegEx zu beschreiben. Wenn ich zum Beispiel meine eigenen Repositories automatisch watchen moechte waere das ^Luzifer/.*$, da die Repositories alle mit meinem Github-Nick beginnen. Man kann sogar so weit gehen, wie ich und einen Jenkins-Job einrichten, der einmal am Tag eine Liste von RegEx durch geht und alle passenden Repositories abonniert…

SmartSecure oder auch Hindernis Online-Banking

Seit einiger Zeit bin ich Kunde der ING-DiBa, nachdem mich die Weigerung der DKB auf neue Technologien zu setzen zunehmend veraergert hat. Bei der DiBa kann ich nun endlich zum Beispiel das mTan-Verfahren nutzen und muss mich nicht mehr damit herum aergern eine iTan-Liste mit mir zu fuehren oder aber von unterwegs keine Ueberweisungen machen zu koennen…

Vor Kurzem stellte die DiBa dann ihre neue App “SmartSecure” vor, die angeblich alles viel schneller und einfacher machen sollte. Zudem sollte man eine Banking-App und die SmartSecure-App zusammen auf dem gleichen Geraet nutzen koennen, was ja bei Banking-App und mTan-Verfahren nicht erlaubt ist.

Die SmartSecure-App wird damit beworben, dass sie besonders sicher sei und “als ein unabhängiges virtuelles Device umgesetzt” sei. Dabei wird auch eine eigene Tastatur verwendet, die mich inzwischen so geaergert hat, dass ich die App wieder deinstalliert und auf das mTan-Verfahren zurueckgestellt habe. Warum? Ganz einfach: Die in-App-Tastatur hat eine Usability wie ein Backstein. Als erstes startet sie immer im numerischen Eingabemodus. Prima Sache, wenn man sein App-Passwort auf eine Zahlenfolge setzen moechte, sonst aber sehr hinderlich. Dann interessiert die App und ihre Tastatur sich nicht im Geringsten dafuer, dass die Systemsprache (und auch meine Standardeingabemethode) auf US-Englisch gestellt sind. Und zu guter Letzt ist das Layout der Tastatur von der Usability Lichtjahre von der Usability der heutzutage aktuellen Smartphone-OnScreen-Tastaturen entfernt…

Nun kann man sich vielleicht mit der Tastatur noch irgendwie anfreunden allerdings was gar nicht geht: Diese App soll eine Sicherheitsfunktion im Online-Banking darstellen. Ergo ich muss alle Transaktionen und sonstigen Aktionen, die bisher eine Tan brauchten mit dieser App bestaetigen. Wenn die App mir dann nach dem Entsperren fuer einen Bruchteil einer Sekunde die freizugebende Transaktion anzeigt, sich dann wieder sperrt und dabei die Transaktion noch eigenmaechtig ohne meine Interaktion abbricht, sehe ich rot. Zum Glueck hatte ich es bisher nur, dass die Transaktion dabei abgebrochen wurde und nicht, dass sie ohne meine Interaktion freigegeben wurde. Das verursacht im Zweifel zwar Mehraufwand, da die Ueberweisung neu angelegt werden muss aber immerhin keine Kosten…

Was sich leider auch heraus stellte: Die DiBa unterstuetzt es leider nicht, dass man mehr als ein Authentifizierungsmedium gleichzeitig verwendet. Also nicht wie z.B. der Login bei Google mit einem Hardware-Token oder der Authenticator-App oder einer SMS sondern nur die SmartSecure-App. Um wieder zur mTan zurueck zu kommen, muss man zuerst von SmartSecure auf das iTan-Verfahren umstellen, sich seine iTan-Liste suchen und dann wieder auf das mTan-Verfahren wechseln. (Jeder Wechsel muss mit der gerade aktuellen Authentifizierungsmethode authorisiert werden.)

Projekt: Secure Password

Der eine oder andere wird eventuell meinen alten Passwortgenerator noch kennen und sich an das grausame Design aus dem Jahr 2010 erinnern. Auch in der Technik dahinter war nicht alles so wie ich es gerne haette…

Neues Interface im Passwortgenerator

Im Endeffekt stand in meiner Projektliste schon seit einer ganzen Weile der Task den Passwortgenerator mal “ordentlich” zu machen. Er sollte ein besseres Interface bekommen, der alte Python-Code in Python 2.5 sollte weg, dazu sollte das Projekt nicht mehr auf der AppEngine laufen, die Passwort-Generierung sollte schneller werden, die Seite sollte ausschliesslich via HTTPs erreichbar sein und schlussendlich sollte sie zuverlaessig gute Passwoerter liefern.

Eine ganz gute Liste von Punkten, die sich verbessern sollten. Da ich in letzter Zeit in der Hauptsache mit Go arbeite und die Geschwindigkeit von Go-Programmen im Gegensatz zu Python-Scripten doch sehr viel hoeher ist, stand fest, dass ich die neue Version in Go schreiben werde. Dadurch war es mir auch moeglich die Bibliothek zur Passwort-Generierung mit ordentlichen Tests zu versehen und damit dafuer zu sorgen, dass bei einer Aenderung am Code nicht zufaellig auch die Qualitaet der Passwoerter Schaden nimmt.

Das Interface basiert in der neuen Version auf Bootstrap mit dem Paper-Theme von Bootswatch und ist so angelegt, dass es auch auf mobilen Endgeraeten gut funktioniert. Weichen musste dabei der Flash-Button zum Kopieren der Passwoerter, da dieser auf allen mobilen Endgeraeten und auch in immer mehr Browsern nicht funktioniert.

Meine Alfred 2 Extension zum Erzeugen von Passwoertern hat damit auch ein Update bekommen und fragt die Passwoerter jetzt nicht mehr an einer API im Internet ab sondern enthaelt eine kompilierte Version des Passwortgenerators. Damit lassen sich die Passwoerter jetzt auch ohne Internetzugriff generieren. Einziger Nachteil: Verbesserungen an der Sicherheit der Passwoerter erfordern jetzt ein Update der Extension statt wie bisher nur die Aenderung der API.

Als netter kleiner Nebeneffekt habe ich damit auch gleich eine Bibliothek geschaffen, die Go-Entwickler in ihren Projekten nutzen koennen um Passwoerter in genau diesem Sicherheitsstandard zu schaffen ohne sich dabei selbst Gedanken ueber die verschiedenen Sicherheitspruefungen machen zu muessen.

Wer sich von der Sicherheit der generierten Passwoerter selbst ueberzeugen moechte, ist gerne eingeladen sich die Tests in der Bibliothek anzuschauen und mir dazu Feedback zu geben. Jede Anmerkung ist in den Issues auf GitHub willkommen und wird beachtet.

Neue Blogengine

Lange Zeit war auf meinem Blog eine vollkommene Ruhe und man hat nichts mehr von mir gelesen. Ob sich das in Zukunft wieder aendert, kann ich noch nicht sagen aber auf jeden Fall habe ich mal dafuer gesorgt, dass dieser Blog beim Bloggen kein Geld mehr verbraucht.

Bisher wurde der Blog durch den Amazon Simple Storage Service ausgeliefert, hatte im Hintergrund fuers Erstellen von Posts immer noch eine Applikation in der Google App-Engine laufen. Diese Applikation stammt aus einer laengst vergangenen Zeit und kam so langsam auch nicht mehr wirklich mit der Menge von Posts klar, die ich hier im Blog habe.

Statt dass ein Blogbeitrag einfach geschrieben und veroeffentlicht werden konnte musste eine muehsame Generierung aller Posts folgen, die ich jemals geschrieben habe. (Das sind inzwischen in diesem Blog knapp 950 Stueck in 7 Jahren…) Dadurch hat mich die Generierung eines jeden Blogposts immer einen Betrag von unter 2 USD gekostet aber auch Kleinviel macht bekanntlich Mist.

In Zukunft (bzw. mit diesem Artikel) wird mein Blog durch Hugo generiert. Hugo ist in Go geschrieben, kann meinen Blog innerhalb von 1-2 Sekunden generieren und laeuft auf meinem Rechner. Die Artikel brauche ich auch nicht mehr in einem uralten WYSIWYG-Editor schreiben sondern tippe sie einfach in einer Textdatei im Markdown-Format. Sekunden spaeter ist aus dem Markdown ein fertiger Artikel geworden und ich kann den Artikel in die S3 synchronisieren.

Was sich demnaechst noch aendern soll ist das Theme meines Blogs. So langsam geht mir auch dieses vor Ewigkeiten selbst gestrickte Template auf den Geist und ich will zu einem moderneren Template wechseln. Von der Gestaltung wird sich der Blog dann wohl dem Bootstrap-Standard mit ein paar wenigen Aenderungen annaehern. Mit anderen Worten es gibt besser lesbare Typographie, ein aufgeraeumteres Template und auch bessere Unterstuetzung fuer mobile Browser.

Ausserdem soll das neue Theme sich dann meiner Kontakt-Seite annaehern und im Prinzip beide Seiten Designtechnisch verschmelzen, auch wenn sie weiterhin getrennt bleiben. Wann genau das alles passiert kann ich allerdings noch nciht genau sagen, da aktuell meine Projektliste noch einige andere Tasks hat um die ich mich auch mal kuemmern muesste…

Nexus 6 - Das neue Flagship-Phone von Motorola

Nachdem bei meinem Nexus 5 mit der Zeit der Akku immer mehr den Geist aufgab und die Akkulaufzeit inzwischen bei nur noch ca. 5 Stunden lag, musste Anfang des Jahres ein neues Smartphone her. Da der aktuelle Smartphone-Markt aktuell doch eher wenig für mich passende gute Geräte zu bieten hat, war die Wahl recht schwierig. Es sollte wieder ein Gerät mit einem Stock-Android sein. Damit wurde die Wahl doch sehr eingeschränkt und so kam am 3. Februar ein Nexus 6 bei mir an.

Damit ging dann die eigentliche Geschichte los: Das neue Smartphone ausgepackt, kurz noch einmal dran gezweifelt ob denn die Größe des Geräts nicht doch ein Faktor ist, der nach hinten los gehen würde, aber dann voller Zuversicht, dass man sich mit Sicherheit schnell dran gewöhnt ausgepackt… Die Vorfreude auf das neue Gerät hielt ca. 1 Minute: Das Gerät ließ sich nicht einschalten und das Back-Cover löste sich vom Gerät. Das zweite Problem erst einmal ignoriert (das Cover ließ sich mit etwas Druck wieder befestigen) habe ich das Handy an den Ladeadapter gepackt und einige Zeit gewartet. Tja Fehlschlag: Das Einschalten war immer noch nicht möglich. Also an Amazon zurück um ein Austauschgerät zu bekommen.

Was ich zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste: Es lag nicht einfach an zu schwachem Kleber am Back-Cover sondern daran, dass der Akku aufgequellen war. Schöner Mist: Das Gerät hätte gar nicht zurückgesandt werden dürfen. (Die deutschen Gesetze verbieten einen Transport eines defekten Akkus.) Nun ja: Das Gerät wurde von Amazon anstandslos getauscht und das neue Gerät hatte ein fest anliegendes Back-Cover und ließ sich wunderbar einschalten.

Ein Spung ca. 2.5-3 Wochen vorwärts: Die Akkuleistung des neuen Geräts ließ etwas nach und vor allem schaltete sich das Gerät schon bei einer Ladung von noch 29% einfach ab. Akku leer… Google fand eine schnelle Lösung im Produktforum: Mit Hilfe des Bootloaders lassen sich die Battery-Stats schnell und unkompliziert zurück setzen und siehe da: Das Gerät schaltete sich irgendwo im Bereich 0-1% Ladung ab. Alles Super? Mitnichten. Auch hier fing bald das Back-Cover an sich abzulösen… Ein klärendes Gespräch mit dem Amazon Support brachte mich nicht wirklich weiter und der Mitarbeiter verwies mich auf den Support von Motorola.

Bild vom Nexus 6 mit ablösendem Back-Cover

Die Informationen, die ich dann von Motorola erhalten habe, brachten mich sehr dazu am Unternehmen zu zweifeln. Das Problem sei bekannt und inzwischen habe man Austauschgeräte, die - nach Wissen des Supports - dieses Problem nicht mehr haben. Einen Austausch würde man nicht machen wollen. Das sei zwar normaler Weise der Fall, allerdings würden deutsche Gesetze die Rücksendung verbieten. Erst in diesem Gespräch habe ich also erfahren, dass das eigentliche Problem der LiIon-Akku im Inneren des Geräts ist. Warum nun die Lieferdienste diese Akkus nicht mehr transportieren dürfen ist ganz einfach: "Beschädigte Lithium-Ionen Akkus sind gefährlich und können im Extremfall explodieren." (Quelle)

Ich laufe also mit einer Bombe in der Hosentasche herum? Gut wahrscheinlicher ist, dass es eine starke Erhitzung des Akkus und damit im Zweifel einen Brand gibt als dass dieser gleich explodiert aber mal ganz ehrlich: Danke für die offene Informationspolitik und den Rückruf der betroffenen Serie. Nicht. Diesen Rückruf und diese Informationen gab es nämlich nicht. Laut dem Motorola-Support bekomme ich also in der nächsten Zeit ein neues Gerät zugesandt und darf mich um eine fachgerechte Entsorgung des alten Geräts kümmern. Allerdings könne ich ja meine Daten noch in aller Ruhe übertragen. (Sprachen wir nicht gerade von Brand- und Explosionsgefahren?)

TL;DR: Im aktuellen Flagship-Phone, dem Nexus 6, wurden Akkus verbaut, die beschädigt sind bzw. dazu tendieren aufzuquellen und damit ein Risiko für die Gesundheit des Besitzers (und anderer Personen) darstellen.

Schön, dass bei Motorola Wert auf Qualität, Tests der Hardware und die Information und Sicherheit der Verbraucher gelegt wird. Nicht.

Dienst-Test: RescueTime

Seit ein paar Tagen nutze ich auf die Empfehlung von Mathias hin den Dienst "RescueTime". Dieser ist dazu gedacht aufzuzeichnen welche Programme, Webseiten und mobilen Apps man den Tag über nutzt und daraus eine Übersicht zu erstellen. Anhand dieser Übersicht kann man dann sehen wofür eigentlich der ganze Tag draufgegangen ist.

RescueTime Statistik an einem Sonntag

So zum Beispiel sieht bisher mein Sonntag aus. Auffälligkeiten: Nein, eigentlich nicht. Ich habe ein wenig mit den gängigen Tools zur "Softwareentwicklung" wie z.B. dem Terminal gearbeitet und ansonsten den Tag in der Hauptsache im Bereich des Entertainment oder genauer genommen beim Zocken verbracht…

Zugegeben, an einem Wocheendtag ist die Statistik zumeist nur zur Erheiterung zu gebrauchen. An einem Tag in der Woche sieht man aber ganz gut, warum man Abends das Gefühl hat den ganzen Tag nichts geschafft zu haben. Für mich als Systemadministrator sollte die Kategorie "Software Development" eigentlich ganz oben stehen. Wenn statt dessen "Communication & Scheduling" oben gelandet ist, weiß man wenigstens was am Tag schief lief und warum man "nichts" geschafft hat…

Ein kommunikationsreicher Wochentag…

Die größten Bedanken ergeben sich bei der Nutzung dieser Software sicherlich dadurch, dass alle Seiten und Programme zum Server eines Fremdanbieters gesendet werden. Ja, was soll ich dazu sagen? Ist halt so. Das ist meine Meinung. Nicht so ganz statistiktaugliche Seiten wie zum Beispiel Pornoseiten werden gleich ausgefiltert und gar nicht erst mit in die Statistik genommen. Man merkt nur, dass sich die Zeit ohne Aufzeichnung erhöht.

Ein weiteres cooles Feature ist, dass man sich Ziele setzen kann. Diese Ziele sind bei mir zum Beispiel, dass ich pro Werktag zwischen 6 Uhr morgens und 8 Uhr abends mehr als 2 Stunden im Bereich der Softwareentwicklung (oder in meinem Fall Administration) gearbeitet, jedoch weniger als 2 Stunden "distracting time" haben möchte:

Tägliche Ziele…

Wie man am Screenshot auch schon sehen kann, gibt es Premium-Features, die es einem dann zum Beispiel ermöglichen "distracting sites" (also z.B. Facebook) zu blockieren, offline-Aktivitäten wie Meetings zu loggen, Benachrichtigungen zu bekommen und sich "daily highlights" zu notieren. Mir persönlich waren diese paar zusätzlichen Features die 9 USD pro Monat oder 72 USD pro Jahr noch nicht wert. Ich fand es erstmal in der Hauptsache interessant zu erfahren wie meine Tage so aussehen und warum ich an einigen Tagen das Gefühl habe nichts zu schaffen.

Alles in allem ist mein Fazit bisher, dass man die kostenlose Version gut nutzen kann um einen Überblick über seinen Tag zu bekommen. Ob ich später zur kostenpflichtigen Version upgrade kann ich aktuell noch nicht sagen.

Wer sich auch Anmelden möchte, darf dafür gerne meinen ref-link verwenden. Dann kann ich bald kostenlos die Premium-Version testen und auch etwas darüber sagen bzw. schreiben. Falls Ihr schon Nutzer seid, würde mich eure Meinung interessieren. Schreibt mir doch mal in die Kommentare was Ihr von RescueTime haltet…

Mein WTF des Tages…

…geht heute definitiv an das Spiel "Team Fortress 2" bzw. dessen in-game-shop… In diesem Shop kann man unter anderem Waffen für seine Charaktere kaufen, sie mit unnützem Kram verschönern und auch "Tanzgesten" kaufen. Natürlich alles gegen die Aufwendung von Echtgeld… So weit so gut, soll schließlich jeder sein Geld so ausgeben wie er es denn gerade für notwendig hält. Ein Item in diesem Shop allerdings löste bei mir nur noch den WTF-Moment schlechthin aus:

Ein Ring im TF2-Shop für nur 75 Euro…

Der Ring kostet sage und schreibe 74.99 Euro und hat im Spiel selbst keinerlei Effekt. Einzig die Beschreibung deutet auf seinen Sinn hin… Einen Heiratsantrag in einem FPS… Kann man schon so machen, ist dann aber selbst für mein Verständnis ein wenig sehr strange…

Was haltet Ihr von solchen Aktionen? An die Männer: Würdet Ihr für einen virtuellen Ring in einem FPS wirklich so viel Geld ausgeben? Und an die Frauen: Mal angenommen Ihr spielt TF2 und euch gibt ein Kerl (den Ihr sinniger Weise sogar kennt) diesen Ring, was denkt Ihr dazu?

Omnomnomnivoren…

…essen einfach alles was lecker ist. Allerdings gehört das Futter der Carnivoren oftmals in eben diese Kategorie und somit habe ich auf Indiegogo die Kampagne des Carnivore Clubs unterstützt.

Das Ergebnis davon ist, dass ich heute eine Box mit - vermutlich - sehr leckeren Fleischprodukten vom neuen Carnivore Club Ableger in Großbritannien bekommen habe. Damit euch das Wasser genauso im Mund zusammen läuft wie mir, gibt es hier einmal eine kleine Fotostrecke mit den Produkten, die diese Box für mich enthält.

Außenansicht der BoxHandbuch mit WidmungInhalt des Handbuchs: Beschreibungen des FleischsDer Inhalt..."Spicy Chorizo Salami" und "Lamb Merguez Salami""Monmouth Spiced Air Dried Beef (Bresaola)""Monmouthshire Matured Pancetta""Monmouthshire Beech-Smoked Air-Dried Ham"

Ich für meinen Teil bin auf jeden Fall mal gespannt wie lecker das Ganze dann schmeckt aber so wie es aussieht würde ich sagen, dass es lecker wird...

Wer auch ein Anhänger des Fleisches (oder Carnivore) ist, der kann sich beim Carnivore Club registrieren und ab einem späteren Zeitpunkt in diesem Jahr (es steht noch nicht ganz fest wann) auch eine Box mit leckeren Fleischprodukten bekommen. Aktuell ist der Versand nur nach Großbritannien, die USA und Kanada vorgesehen aber in der Kampagne wurde mir versichert, dass es dieses Jahr auch in Deutschland los geht: "However, this will change before Christmas so please check back this fall."

Man darf also gespannt sein ab wann wir auch leckeres Fleisch in einer monatlichen Box bekommen können…