VGWort oder auch Geld fuers Bloggen

So mancher Blogger traeumte schon davon fuer seine Texte, die er so ins Netz stellt Geld zu bekommen und verkaufte dafuer seine Seele an die Werbeindustrie, damit diese ihm ein paar Euro Fuenfzig fuer die Blogposts zahlt. Allerdings, so erzaehlten mir Geruechte, soll es auch noch eine Andere Moeglichkeit geben ein wenig Geld fuer seine Blogposts zu bekommen…

Die angesprochene Methode ist die "Verwertungsgesellschaft Wort". Ein Verein, der Autoren fuer das Schreiben von Artikeln, die dann auch gelesen werden Geld bezahlt. Dieser Verein hat beschlossen uns Blogger auch nicht ganz im Regen stehen zu lassen sondern vielleicht sogar genug Geld rauszuruecken um sich einen Regenschirm leisten zu koennen. dazu muss der Blogpost 1800 Anschlaege (TASTEN-Anschlaege!) haben und mit einer Zaehlmarke versehen werden. Zaehlmarken kennt der eine oder andere aus der Werbewirtschaft auch: Dort heissen sie meist auf schoenem Neudeutsch "Counterpixel".

Ein kleines 1x1 Pixel grosses Bild, welches jeden Aufruf des Artikels zaehlt und damit feststellt, wie oft der Artikel denn schon gelesen wurde. Und je oefter der Artikel gelesen wurde, desto mehr Geld soll es geben. - So viel zur Theorie, die sich ja doch ganz einfach anhoert.

In der Praxis bin ich selbst erst sehr kurz dabei und werde erst in der Ausschuettung fuer 2014 sehen, ob ich denn gut genug blogge um denn auch ein paar Cent fuer meinen Regenschirm zu bekommen. Und was den Rest der Praxis angeht: Die Zaehlmarken…

Leider sind die Zaehlmarken nicht einfach mal eben so eingebettet, indem man einen Code fuer alle Blogbeitraege einbindet sondern man muss schon mehr Aufwand betreiben: Als erstes sich bei der VGWort registrieren, dann Zaehlmarken "bestellen" (man bekommt sie direkt als CSV oder PDF "geliefert"). Diese Zaehlmarken sind dann ein kryptischer Haufen Zeichen, die man in einen Blogpost einbinden muss, damit dieser gezaehlt wird. Zusaetzlich "darf" man sich dann noch ueberlegen, wie man diese Marken selbst verwaltet. Wer brav im Massenmarkt schwimmt und Wordpress nutzt: Glueck gehabt. Es gibt Plugins.

Und was macht unsereins mit einem selbst geschriebenen Blogsystem? Dumm in die Roehre schauen. Die Ausnahme: Man ist Programmierer, dann erschlaegt man das Problem mit ein paar (naja so 100) Zeilen Quellcode und schon hat man eine kleine Verwaltung fuer seine Zaehlmarken. Wer nicht programmieren kann, allerdings trotzdem ein wenig Ahnung von der Nutzung vom Terminal hat, kann ab heute bei mir kopieren. Das kleine Tool erhebt keinen Anspruch auf Vollstaendigkeit aber es hilft mir schon meine Zaehlmarken zu ordnen, mir zu merken welche ich schon verwendet und welche Marke ich eigentlich in welchen Blogpost gesteckt habe.

Et voila, viel Spass damit: https://gist.github.com/Luzifer/8464004